Der erste String

Wer sich ein wenig in den Online-Shops umschaut, wird schnell feststellen, dass die Auswahl an Schnitten, Formen und Farben gewaltig ist. Doch wie findet man den ersten String und kann zugleich auch noch verhindern, dass dieser ein Fehlkauf wird?

Grundsätzlich ist es empfehlenswert von allzu extremen Modellen zunächst etwas Abstand zu nehmen und zu “konservativ” geschnittenen Strings zu greifen. Insbesondere Lasso-Strings oder ultramini Beutelstrings können nämlich bei längerem Tragen unangenehm werden. Dies ist jedoch von Stringträger zu Stringträger unterschiedlich.

Ein Standard-Stringtanga mit nicht zu knappen Bändchen, Dreieck und dezenten Farben ist sicherlich eine gute Wahl für den ersten String. – Auch wenn es darum geht sich darin anderen zu zeigen (z.B. in der Umkleide), wird man dadurch wesentlich schneller Akzeptanz finden als in ultraknappen und knallbunten oder gar transparenten (Mini)Strings.

Mindestens genau so wichtig wie der Schnitt ist die richtige Größe des Strings. Ein zu enger String kann schnell unangenehm werden, ein zu weiter String allerdings auch. – Wichtig ist, dass der String halt gibt, dabei aber kaum spürbar ist und vor allem nicht einengt oder gar scheuert. I.d.R. kann man sich problemlos an den gewohnten Größen orientieren. Manche Hersteller weichen insbesondere bei Badestrings ein wenig davon ab, da sich diese durch das Gewicht des Wassers im Lauf der Zeit noch denen.

Der Einstieg mit gemäßigten Strings hat zudem den Vorteil, dass man sich noch steigern und testen kann, ob knapper wirklich angenehmer ist. Extremere Modelle müssen kein Tabu bleiben, allerdings sollte darauf geachtet werden, wo man sie trägt. Gerade in Schwimmbädern oder an vollen Familienstränden schadet man damit nicht nur seinem sondern auch dem Image aller Stringträger und sollte daher darauf verzichten. Träger von “extremen” Modellen haben mitunter sogar schon für ein generelles Stringverbot in manchen Schwimmbädern gesorgt. An Baggerseen und Stränden an denen es etwas lockerer zugeht und evt. auch “clothing optional” vorzufinden ist, sollte man aber auch mit knappen oder extremeren Modellen dagegen eher keine Problem bekommen.